Ein paar Tipps für Deinen Einstieg ins Meditieren

Aktualisiert: 26. Nov. 2020

Hast Du Lust, Dich auf das Abenteuer Meditation einzulassen? Dich vielleicht sogar einmal mit uns gemeinsam auf eine Meditationsreise begeben? Hier findest Du ein paar hilfreiche Tipps, wie der Einstieg ins Meditieren einfach gelingt:


Suche Dir einen ruhigen Ort, an dem Du Dich wohlfühlst Wähle einen ruhigen Ort, an dem Du nicht gestört wirst. Solltest Du meditieren, während andere Familienmitglieder zuhause sind, dann sag Deiner Familie einfach Bescheid, dass Du für Dich etwas Ruhe brauchst und nicht gestört werden möchtest. Gerade bei den ersten Meditationsversuchen lässt man sich gerne noch leichter ablenken.

Es hilft, einen freundlichen Raum für Deine Meditationen auszusuchen, an dem Du Dich wohlfühlst. Das erleichtert es Dir, die Konzentration während der Meditation aufrechtzuerhalten.


Eine bequeme Haltung ist Dein Ausgangspunkt

Am Anfang ist es zunächst am einfachsten, eine sitzende Haltung zu wählen. Auch wenn das Bett sehr bequem erscheinen mag, ist die Verlockung ins Reich der Träume abzugleiten erstmal recht hoch.

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten während einer Meditation zu sitzen. Du kannst beispielsweise auf einem Stuhl sitzen, im Schneidersitz oder auf Deinen Fersen. Sitzt Du auf einem Stuhl, stelle beide Füße auf dem Boden ab. Möchtest Du lieber im Schneidersitz sitzen, achte darauf, dass Deine Knie sich unter Deiner Hüfte befinden. Falls nötig, kannst Du eine Sitzerhöhung nutzen, wie beispielsweise ein Kissen. Achte darauf, dass der gewählte Sitz für Dich bequem ist und Du einige Zeit so ruhig, ohne Anstrengung und vor allem ohne Schmerzen zu sitzen kannst. Versuche folgendes zu beachten:

  • Die Wirbelsäule ist aufgerichtet und lang (weder Hohlkreuz noch Buckel)

  • Die Bauchdecke ist entspannt, d.h. sie muss nicht den Oberkörper halten

  • Die Atmung kann einfach und entspannt bis in den Bauchraum fließen

  • Die Schultern sind entspannt und fallen locker nach unten

  • Die Hände liegen ruhig auf den Knien oder Oberschenkeln

  • Der Kopf ist aufrecht und bildet die Verlängerung der Wirbelsäule.

  • Das Kinn ist parallel zum Boden

  • Die Kiefermuskulatur ist locker und entspannt


Sei nachsichtig mit Deinem Körper und Geist

Vielleicht hast Du das schon einmal erlebt: Kaum entspannst Du bewusst, fängt Dein Körper an sich bemerkbar zu machen. Beispielsweise durch Muskelzuckungen, das dringende Bedürfnis zu schlucken, zu nießen, zu husten oder ein Jucken. Lass Dich davon einfach nicht stören. Gib dem Impuls nach und lenke Deine Aufmerksamkeit wieder auf die Übungspraxis.

Was Du machst, wenn Gedanken oder Gefühle hochkommen und Dich ablenken wollen? Das ist gerade am Anfang völlig normal. Sei Dir und Deinen Gedanken gegenüber nachsichtig und liebevoll: Nimm sie zu Kenntnis und dann lass sie los. Geführte Meditationen, wie Du sie beispielsweise mit uns machen kannst, erleichtern es gerade am Anfang sich immer zurückzuholen und sich auf die Meditationspraxis zu konzentrieren.


Ich wünsche Dir gute Gelingen!




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